Die Gitarre ist eines der am schwierigsten zu simulierenden Instrumente für den PC. Es ist kaum möglich, ein VST-Plugin oder ein Instrument zu kreieren, dass auch nur annähernd an die Vielfalt des Gitarrenklangs hinkommt. So haben es Musiker wie ich, die nicht selber Gitarre spielen können, schwer und mussten in ihren Produktionen größtenteils auf Gitarren verzichten. Doch hier gibt es eine Lösung. Wer dieses Tutorial verfolt, erreicht am Ende einen Gitarrenklang, wie er unter dem Link zu hören ist.

Die Gitarre ist ein sch?nes Instrument, dass sich digital nicht nachbauen l?sst.

Störgeräusche oder magische Zutat?

Das Problem des Simulierens sind die vielen Nebengeräusche zur eigentlich schwingenden Seite, die die Gitarre erzeugt. Dazu gehören Umgriffgeräusche, der Sound des Anschlags, sliding und vieles mehr. Der Gitarrenspieler löst diese Geräusche aus, ohne es zu wissen. Wenn jetzt jemand auf die Idee kommt, eine Gitarre Ton für Ton aufzunehmen und zu einem Instrument zusammenzubauen, das mit dem Keyboard gespielt wird, fehlen diese Geräusche oder sind falsch plaziert. Das lässt die Gitarre für das menschliche Ohr unwirklich erscheinen, sie ist entzaubert und der Track wirkt künstlich.

Die magische Lösung

Einzelne Aufnahmen und Sampling der Gitarre funktionieren deshalb nicht. Also muss das Ausgangsmaterial viel näher an die original Gitarre herankommen, um mit ihr arbeiten zu können.

Dabei helfen Loops. Aufgenommene Schlagrhythmen und Akkordwechsel helfen extrem, dass alle Geräusche beim spielen an der richtigen Stelle sind. Dabei ist es egal, ob die aufgenommene Gitarre akustisch oder elektronisch ist. Wichtig ist, dass alle Geräusche mit drauf sind und dass alle Loops in einem Song von der selben Gitarre stammen. Diese Loops findet man viel im Internet, oft auch kostenlos. Je mehr man hat, desto mehr Schlagrhythmen und Akkordvariationen stehen einem zur Verfügung, und so kommt man mit ihnen zu einem guten Ergebnis.

Die Effekte

Man muss sich bei der Gitarre nicht auf das stumpfe Anordnen von Loops beschränken, die in ihrer Klangfarbe auf genau den Sound beschränkt sind, der aufgenommen wurde. Vielmehr kann man sie so tunen, dass ihre Klangfarbe und Härte zum Stück passt.

Es existiert eine ganze Effektbaterie an VST-Plugins, die Gitarreneffekte emulieren.

  1. Klangfarbe ändern mit dem Equalizer
    • Will man aus einer geloopten Gitarre einen anderen Sound hervorholen, kann man mit einem Equalizer die Bereiche so anheben und senken, wie man es haben möchte. Dabei kann man Unschönheiten des Loops entfernen, den Stil ändern, oder aus einer Nylonsaite eine Stahlsaite machen.
  2. Reverb, Flanger, Phaser
    • Wie bei der elektrischen Gitarre kann man nach dem Equalizer Effekte platzieren, die auch in einer Gitarrenkette enthalten wären. Diese gibt es entwerder eingebaut in der DAW oder als VST-Plugin. Mit ihnen kommt man schon sehr nahe an den Sound, den viele Bands auf der Bühne liefern, einfach, indem man selber die Effekte einbaut, die die Bands auch verwenden.
  3. Overdrive
    • Speziell für E-Gitarren, die in härteren Stücken Verwendung finden, gibt es einen besonderen Effekt. Dieser nennt sich Overdrive, und er macht eine Verzerrer/Verstärker-Simulation. Diese Simulationen sind in den meisten Fällen sehr gut gelungen und auch hier kann man sich den Sound einstellen, den man haben möchte. Sobald man alles eingestellt hat, erklingt ein hochwertiger Gitarrensound aus den Lautsprechern.
  4. Der Raum
    • Zum Schluss baut man noch, wie bei allen anderen Instrumenten, eine Hallfahne an, die den Raum simuliert und alles ist angerichtet für den Song, der durch das Arrangieren der Samples so entsteht, wie man ihn geplant hat.

Verst?rker Plugins simulieren sehr genau einen echten Verst?rker.

Was ist geschehen?

Was hier gemacht wird, ist eine Umschiffung des eigentlichen Problems: Die Nichtexistenz der echt klingenden simulierten Gitarre. Es wird auf die Klangerzeugung in einer Gitarre kaum Rücksicht genommen. Stattdessen wird alles genau so gemacht, wie bei einem Liveauftritt. Gitarrenloop und EQ erzeugen den Klang, die Effekte werden beigemischt, alles wird verstärkt (und verzerrt) und erzeugt dann den Klang, der im Raum wahrzunehmen ist. Die Gitarre selbst wurde nicht angefasst.

Das Problem dieser Methode

Das große Problem der Erzeugung des Gitarrensounds durch Loops liegt auf der Hand: die fehlende Flexibilität. Bei allen anderen elektronischen Musikinstrumenten kann man alles selbst spielen. Doch hier ist man darauf angewiesen, dass man die Aufnahme hat, oder einigermaßen so bearbeiten kann, dass man das Ziel erreicht, was man hat. Doch schon ein einfaches Transponieren lässt den Effekt einer echten Gitarre schwammig werden. Man ist also stark auf das eingeschränkt, was man da hat. Wie schön wäre es da manchmal, wenn man selbst Gitarre spielen könnte.

Selber Gitarre spielen zu k?nnen ist immer noch ein Vorteil gegen?ber dem elektronischen zusammenbauen.

Essence

Articles like these put the consumer in the driver seat-very imnortapt.

143

Keli

Created the greatest arlsctei, you have.

132

Seite kommentieren

Name:

Kommentar:*

Welches Instrument hörst du?*

(Hinweis)

Alle Felder mit * sind Pflicht. Ihre eingegebenen Daten werden mit dem Kommentar veröffentlicht. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung..

Bevor Ihr Kommentar zu sehen ist, wird erst geprüft, ob er angemessenen Umgangsformen entspricht. Bitte haben Sie etwas Gedult, bis er hier erscheint.